Simone Hörl

Simone Hörl wurde 1976 in Freising geboren.
Sie begann mit der Malerei vor ca. 12 Jahren zunächst als Autodidaktin und absolvierte dann eine vierjährige Ausbildung zur Kunsttherapeutin und Kreativitätstrainerin in München.

Simone Hörl ist Mitglied im Kunstverein Altötting, der Künstlergruppe EYEgenART und der Künstlergruppe Kontrast, wodurch sie bereits an diversen Einzel-und Gruppenausstellungen teilgenommen hat.

Ihre Bilder zeichnen sich häufig durch kraftvolle Farben aus, wobei in ihrer momentanen Schaffensperiode Rot- und Orangetöne dominieren.
Mit der Farbe Rot assoziiert sie Lebendigkeit, Impulsivität, Leidenschaft und Kraft, aber auch Feuer und Wärme.

Auch der Malakt an sich zeichnet sich bei Simone Hörl durch Impulsivität und Spontanität aus. Es wird gerollt, gekratzt, gespachtelt, Struktur entworfen und wieder verworfen. Chaos und wieder Ordnung schaffen wiederholt sich mehrfach. Ziel ist, das Spannungsfeld der Farben und Formen zu verstärken, was Lebendigkeit erzeugen soll.

Mit Nietzsche teilt sie die Meinung: „Man muss Chaos in sich haben, um einen Stern gebären zu können.“

In ihren Kompositionen finden sich immer wieder Personen, aber auch Formen, die in irgendeiner Beziehung zueinander stehen, die sich in Interaktion befinden. Diese Beziehung zu deuten, möchte sie dem Auge und der Assoziation des Betrachters überlassen, denn ihrer Überzeugung nach sieht jeder etwas anderes, bringt es mit seiner eigenen Erfahrungs- und Innenwelt in Verbindung. 

Simone Hörl