malreise nach Loreto 2010

Künstler besuchen die Partnerstadt Loreto

Sechs Künstler des Kunstvereins Altötting unternahmen in der Woche vom 05.04.10 bis 10.04.10 eine Malreise in Altöttings Partnerstadt Loreto.
Nach dem Petersdom in Rom ist Loreto der wichtigste Wallfahrtsort in Italien. In der Basilika steht die “Casa Santa”, das angebliche Geburtshaus Marias. Das brüchige Haus soll der Sage nach von Engeln von Nazaret nach Loreto gebracht worden sein. In der Casa Santa befindet sich die “Schwarze Madonna”, eine wichtige Figur der katholischen Marienverehrung.
Anregung zum Malen, Skizzieren, Aquarellieren und Fotografieren fanden die Künstler in Loreto aber nicht nur vor der Basilika und dem Piazza, sondern auch in den alten Gassen und verwinkelten Innenhöfen.
Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden viele Bilder, die unter Umständen am Abend im Hotel oder tagsüber in den Kaffes noch nachbearbeitet wurden. Inspiration holten sich die sechs Künstler außerdem auf dem internationalen Festival der sakralen Musik, wo Chöre aus ganz Europa in der Basilika auftraten.
Auf dem Programm standen außerdem die Besichtigung einer Nudelfabrik und ein Ausflug in die nahegelegene Hafenstadt Ancona.
Aber auch lange Nachmittage am Strand waren eingeplant, wo kleine Fischerboote, Felsen und Dorfansichten zeichnerisch und fotografisch festhalten wurden.
Jeder der Künstler hatte sein eigenes Projekt. So konzentrierte sich Alexander Brandmeyer auf die zeichnerische Umsetzung von Häusern und Hafenansichten in Pastellkreide und Portraits, Eva Schramm dokumentierte die Reise tagebuchähnlich mit Blei- und Farbstiftzeichnungen in einem Leporello, Simone Hörl führte Kohlezeichnungen durch und experimentierte fotografisch mit Licht- und Schatteneffekten, Isa Jungblut hielt “Frauchen und Herrchen” mit ihren Hunden fotografisch fest, welche anschließen auf Leinwand gebannt werden sollen, Cornelia Straubhaar-Tiffinger aquarellierte die Kuppeln der Basilika, Dorf- und Strandansichten und Monique Wirges experimentierte mit Collagen in Sand und Farbe und Aquarellen. Mit dabei war außerdem Volker Lengmüller, der als Chauffeur der Gruppe fungierte.
Die Ergebnisse dieser Malreise sollen demnächst der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert werden.